Allgemein

Die erste deutsche „Xeni“ auf Thassos und Bilder rund um die Insel

Der Thýmos erzählt

Thassos-Loutra

Thassos-Thunder Limenaria

Wie unser Fischer seine Frau Theresa kennengelernt hatte, hat der Fischer ja schon erzählt ……..

Thassos-Poppies

 

und heute möchte ich von Theresa erzählen, die – so viel ich weiß – die erste „Xeni“ war, die Anfang der 1960er-Jahre Thassos betreten hatte.

Skala Kalirachi
Thassos-Wildlife
Theresa wollte unbedingt Thassos kennenlernen, nachdem sie ihren Fischer kennen- und liebengelernt hatte, aber wie sollte sie das anstellen ? Ihre Liebe war immer noch heimlich. Ihr Vater hätte niemals einer Beziehung mit einem „Fischer“ zugestimmt. Der Fischer war zudem Arbeiter und Theresa kam aus – wie man früher so schön sagte: gutem Hause und das würde von Elternseite nie gebilligt werden. Wenn man bedenkt, das es heute oft immer noch so ist, kann man nur sagen: grausam.
Thassos-Limenas
Aber es war nun mal so und da ihre Liebe sehr stark war, wollte Theresa unbedingt in das Heimatland ihres Fischers und seine Insel kennenlernen. Also musste auch diesmal wieder eine Notlüge her. Theresa erzählte ihren Eltern schon lange vor ihrer Absicht nach Thassos zu reisen, dass sie mit einer Freundin nach Sardinien fahren möchte. Sie bereitete mit ihrer Freundin alles durchdacht vor. Im Gegenzug wollte ihre gute Freundin mit ihrem Freund Urlaub machen und so passte das. An einem regnerischen Tag im Mai 1960 setzte sich Theresa in den Zug nach Wien, von dem sie weiter über Jugoslawien nach Thessaloniki reisen sollte. Eine abenteuerliche Reise, eine lange Reise, eine heiße Reise, aber ! als sie in den Zug nach Wien stieg, wurde sie in ihrem Abteil von netten, gastfreundlichen Mitreisenden empfangen die Theresa sofort aufforderten mit ihnen zu essen und trinken. Theresa war sehr müde, aber sie konnte das nette Angebot nicht ausschlagen und langte zu. Es schmeckte ihr sehr gut. Sie kam sich ein bisschen vor, als wenn sie mit dem Zug über weite Prärien fuhr, weit ab von zu Hause, in unentdecktes Land.
Thassos-MountainThassos-LimenasGegen Abend kam Theresa in Thessaloniki an und ihr Fischer holte sie von dem damals noch kleinen Bahnhof ab. Sie übernachteten in einem Hotel am weißen Turm. Vorab genossen sie aber das Meer und das Essen in einer kleinen Taverne mit Musik. Theresa war begeistert und sie fühlte sich sofort heimisch. Am liebsten wäre sie noch ein paar Tage in Saloniki geblieben, aber sie hatten nicht so viel Zeit. Theresa war eine hübsche Frau. Die Griechen pfiffen ihr nach und ihr Fischer wurde wütend, er mochte das nicht, er war eifersüchtig. Auch der Polizist auf einer Kreuzung, der eigentlich den Verkehr regeln sollte pfiff Theresa hinterher und wollte mit ihr flirten. Aber hier hielt sich der Fischer zurück. Polizisten wütend entgegenzutreten war früher wie heute eines der Dinge, die man besser unterlässt.
Thassos-Path Limenas

 Thassos-LimenasSie nahmen den alten, klapprigen Bus, der sie nach Nea Peramos bringen sollte. Theresa war begeistert von der Landschaft. Es war Mai und alles strahlte und blühte, vor allen Dingen die Mohnblumen und Mohnblumenfelder. In Nea Peramos angekommen, einer kleinen, hübschen Bucht vor Kavala, nahmen sie die Fähre hin nach Limenaria, die damals fuhr. Allerdings konnte die Fähre in dem Hafen von Limenaria nie anlegen, zu seichtes Wasser. Die Fähre hielt vor dem Felsen, wo das Palataki (Palati) steht. Alle verfügbaren Fischerboote kamen dann, um die Passagiere und Waren an Land zu bringen. So auch Theresa und ihren Fischer. Die Einheimischen staunten nicht schlecht, als sie Theresa erblickten. Eine „Xeni“ (Ausländerin) raunten sie sich zu, allerdings wussten sie schon längst, dass der Fischer seine deutsche Freundin mitbringen wollte. Aber sie waren nun mal neugierig und Theresa schloss die Menschen sofort in ihr Herz. Die zerfurchten Gesichter der alten Frauen und Männer in ihrem schwarzen Kleidern. Die hübschen Mädels, die ihre Zöpfe wippen ließen und die kräftigen Jungs, die ihre Muskeln in der prallen Sonne zeigten. Diese Menschen waren für Theresa einzigartig und sie fühlte, dass sie hier am richtigen Platz angekommen war.

Thassos-Poppies2

Thassos-Waterfal

Theresa stieg aus dem Boot und schaute sich interessiert um, zündete sich erst mal eine Zigarette an und stand gelassen auf dem Hafengrund. Jetzt ging ein Raunen durch die Menge: die Frau raucht ja und auch noch öffentlich. Das hatten die lieben Limenarioten noch nicht gesehen. Das war nicht böse gemeint, es war einfach ein zuvor nicht gesehenes Bild. Zumal wie gesagt war Theresa eine hübsche Frau, die gerne als Griechin gelten konnte. Sie war großgewachsen, hatte dunkle Kulleraugen und kräftiges, braunes Haar.

Thassos-WildernessThassosAstris

 Es gab früher nur ein einziges Taxi in Limenaria. Ein alter, verstaubter Mercedes und dieses staubige Vehikel war an diesem Tag nicht frei oder konnte sich nicht bewegen. Also gingen die beiden erst einmal in die kleine Taverne „Pluto“ die früher auf der heutigen Spazier- und Einkaufsmeile in Limenaria lag und tranken einen „Kaffeedaki“. Auch das war ein ungewöhnliches Bild. Frauen tranken ihren Kaffeedaki in der Regel zu Hause mit anderen Frauen und nicht öffentlich. Es waren die Frauenrunden, wo Ereignisse weitergeleitet worden sind und so viel ich weiß, wurde dort auch geraucht, manchmal. Theresa trank ihren Kaffeedaki wie ein griechischer Mann, bestellte sich danach einen Ouzo – stellte fest, mag sie nicht – aber die kleinen Mezedaki mochte sie um so mehr. Der Fischer war begeistert und küsste Theresa stolz.

Thassos-ThunderSotiras
Der Fischer war übrigens auch ein sehr attraktiver Mann. Ein typischer Inselmann, helle Haare, meeresblaue Augen und er sah aus wie Erol Flynn in seinen besten Schauspielerjahren (ob den überhaupt noch jemand kennt ?). Ich möchte nicht wissen, wie viele gebrochene Herzen er zurückgelassen hatte und bestimmt gerade in dem Moment, wo er Theresa mit nach Thassos brachte.
Nach einiger Zeit kam seine Mutter mit Roula der Mauleselin und begrüßte Theresa sehr herzlich. Die Mutter – Theresa nannte sie später immer Mütterken, deutete auf Roula. Theresa musste sich auf Roula setzen und ab ging es am Meer entlang zu Mütterkens Haus.
Thassos-TheologosThassos-Tripiti
Theresa gefiel Thassos. Es war Liebe auf den ersten Blick und sie benötigte kein Wasser von Panagia (Sage: wer einmal von dem Wasser in Panagia getrunken hat wird immer wiederkommen oder heiraten), es war einfach so. So ergeht es fast allen Menschen, die nach Thassos kommen. Entweder verlieben sie sich sofort in diese grüne Insel und werden immer wiederkommen oder niemals mehr.
Erst gestern habe ich noch einer jungen Dame zugehört die zu ihrem Vater sagte: hierhin möchte ich immer zurückkommen, ich finde Thassos hat etwas Magisches.
Theresa liebte das satte Grün, die Herzlichkeit der Menschen, die pittoresken Bergdörfer, das smaragdfarbene Meer und natürlich das leckere, frische Essen. Obst und Gemüse gab es überall aus dem Garten, Öl und Oliven ebenso und Fleisch natürlich auch ………. es gab früher nur sehr wenige Lebensmittel, die hinzugekauft werden mussten.
Thassos-Taverna Stelios LimenariaThassos-Taverna Loukoulus Limenaria
Die Eltern des Fischers schlossen Theresa direkt in ihr Herz. Sie hatten von Anfang an eine sehr liebevolle Beziehung. Es wurde eine glückliche Zeit und sie vergaß alles, was sie in Deutschland zurückgelassen hatte. Aber es holte sie schneller ein, so schnell wie der Wind zur Meereszeit, der die See aufpeitschen und die Insel im Dunst versinken lässt. Theresas Vater musste irgendwie herausgefunden haben, dass sie nicht in Sardinien mit einer Freundin war, sondern stattdessen in Griechenland auf Thassos. Irgend jemand hatte seine kleine Informationsfabrik nicht geschlossen halten können und somit nahm das „griechische Drama“ seinen Lauf. Er schickte Theresa ein Telegramm. Telefone gab es nur vereinzelt und ein Telegramm war die schnellste Möglichkeit, einen Empfänger zu erreichen. Auf diesem Telegramm stand geschrieben, dass sie sofort nach Hause kommen sollte, ihre Mutter wäre schwer krank und im Krankenhaus.
Thassos-PanagiaThassos-Limenas

Hin- und hergerissen von dem Inhalt der Nachricht sah sich Theresa gezwungen, dem Telegramminhalt Folge zu leisten. Auch der Fischer und seine Eltern sahen das so und so trat Theresa und ihr Fischer Anfang Juni wieder die mühselige Heimreise nach Deutschland an. Erschöpft in Düsseldorf angekommen, wollte sie die Haustüre aufschließen, aber das funktionierte nicht. Nach mehrmaligen Versuchen wurde ihr bewusst, dass die Schlösser ausgewechselt worden waren. Ihr Vater öffnete nach den vielen Versuchen die Türe und empfang sie wütend und kam direkt zur Sache. Wenn sie nicht sofort diese Beziehung beenden würde, könnte sie binnen einer Stunde ihre Sachen packen und gehen. Sie bräuchte nie wiederzukommen. Theresa war zu diesem Zeitpunkt 21 Jahre alt.

Thassos-Limenas

Thassos-Taverna Agliki Limenaria
Theresa ließ sich das nicht zweimal sagen und packte in Windeseile ihre Sachen und schmieß sie auf den Bürgersteig. Ein Taxi brachte sie zu der Wohnung des Fischers, wo sie erschöpft und traurig auf einen Küchenstuhl Platz nahm. Ihre Mutter übrigens erfreute sich bester Gesundheit. Sie war nicht krank und schon gar nicht im Krankenhaus, es war eine Lüge gewesen, eine böse Lüge.
Thassos-SotirasThassos-Ipsario

Eine ungewisse Zukunft lag vor ihr. Sie musste ihren kleinen Laden aufgeben, den ihr Vater finanziert hatte und suchte sich eine Stelle als Verkäuferin, die sie letztendlich im Kölner-Kaufhof fand. Abends ging sie putzen. Ihre ältere Stelle als ehemalige Pressesprecherin in einer großen Firma bekam sie nicht zurück, da auch dort ihr Vater seine Finger im Spiel hatte. Der Fischer und Theresa mussten zusehen, wie sie alleine klarkommen. Natürlich schafften sie das. Beide waren starke, selbstbewusste junge Menschen, die einen Traum hatten, der erfüllt werden musste.

Thassos-Kazaviti 2

Thassos-Sotiras (2)
Theresa und ihr Fischer heirateten 1964 standesamtlich in Düsseldorf und nachdem sie jahrelang vorab geschuftet hatten und nur mit dem Nötigsten ausgekommen waren, übersiedelten sie nach der Hochzeit mit ihrem ersparten Geld nach Thassos, um für immer dort zu bleiben. Ihren Vater hatte sie bis zu dieser Zeit nie wieder gesehen, wie auch ihre Mutter. Nach kurzer Zeit auf Thassos heirateten sie in einer kleinen Kirche auf Thassos. Theresa war kein stiller Mensch und wollte sich partout vorab nicht griechisch-orthodox taufen lassen. Alleine der Gedanke unterzutauchen in dem großen Taufbecken, mißfiel ihr arg. Der Pope der die beiden traute war ein enger Freund von dem Fischer und sie fanden eine Lösung: er vergaß einfach Theresa zu taufen.
Thassos-Skala Kalirachi
Thassos-Skala Marion
Überhaupt ging ihr das lange Brimborium der Trauung auf die Nerven. Es war heiß und stickig in der Kapelle. Es war schon vorab eine Herausforderung, Schuhe für die Hochzeit zu finden. Theresa hatte große Füße, Größe 43 und weder auf Thassos, noch in Kavala oder Saloniki gab es Frauenschuhe in Größe 43. Also mussten die Flip-Flops herhalten als Brautschuhe, die sie aus Deutschland mitgebracht hatte. Die waren allerdings bunt, also wurden sie weiß angemalt.

Thassos-Limenas HarbourThassos-Black Bee

Nach der Hochzeit kam die harte Zeit des Bauens. Beide wollten unbedingt eine Pension führen, Gäste aufnehmen aus allen möglichen Ländern und dafür musste das Haus umgebaut und erweitert werden. Sie wohnten lange in der ersten Etage mit einer Ratte zusammen, die sie nie fanden, egal was sie taten und versuchten. Sie raubte ihnen nachts den Schlaf und tagsüber die Nerven, weil sie das Versteck suchten. Unten trugen nur die Hauptpfeiler das Haus und es war offen. 1970 war es dann endlich soweit, das Haus war fertig. Allerdings gab es keinen Strom und es sollte noch Jahre dauern, bis eine Leitung von der Straße aus hochgezogen werden sollte.
Thassos-SeaThassos-Cats

Die langsam ankommenden Gäste störte es nicht, dass es kein Strom gab. Als Waschmaschine diente die Badewanne und auch im heißem Sommer wurde mit sehr heißem Wasser gewaschen – im Bikini natürlich. Die Sonne fungierte als Bleiche. Butter und Eier wurden in Tontöpfen an dunklen Stellen gelagert. Ab und zu wurde ein Eisblock gekauft, um nicht immer warme Getränke zu sich zu nehmen. Dafür gab es jeden Tag frische Eier von Mütterkens Hühnern und frisches Brot, welches der Fischer jeden Morgen mit dem Fahrrad abholte. Eine alte Eisenwanne diente als Grill, auf dem abends der gefangene Fisch, die frisch geholten Muscheln aus Tripiti oder das Fleisch von den Ziegen Mütterkens gegrillt wurde.

Thassos-Sea GulThassos-Flowers Thassos
Als Lampen dienten kleine Petroliumlämpchen, an dessen Duft ich mich noch heute erinnere. Auf den Fliesen in der Küche klebte Theresa Prilblumen, die sie aus Deutschland mitgebracht hatte. Sie kleben auch heute noch teilweise. Barbamama und Barbapappa wohnen immer noch als Handtuchhalter in den Badezimmern, die schon lange nicht mehr genutzt werden.
Thassos-RainpoppyThassos-Aliki

Theresa und ihr Fischer vermittelten ihren Gästen ein heimeliges Zuhause, wo viel gelacht und diskutiert wurde. Egal wer kam, ob es der Oberhofrat aus Wien mit zwei jungen Frauen war, die anscheinend Yoga übten (sie wollten immer Decken für ihre Übungen am Boden haben). Die Frau, die gerne morgens oben ohne auf dem Balkon stand um die frische Luft zu genießen wie sie sagte (wohl eher um den Fischer zu bezirzen). Der Zahnarzt, der lieber Insekten sammelte als Zähne zu ziehen und sein Zimmer in ein Insektenarchiv verwandelt hatte, was nie geputzt werden durfte während seines Aufenthaltes dort. Peter aus Köln, dem das Geheimrezept half (das Säckchen Zwiebeln gegen den Kater). Der Italiener, der immer zur selben Zeit ein auf die Minute zubereitetes weichgekochtes Ei haben wollte. Die Griechin, die gerne die Callas nahmahmte vorzugsweise auf dem Dach und all die vielen anderen Gäste, die das Leben der beiden Menschen spannend gestaltet hatte.

Thassos-Rachoni Gorgona
Thassos-Potos
Theresa lernte die griechische Sprache schnell.
Unverwechselbar mit ihrem rheinischen Akzent.
Thassos-Potos Harbour

Thassos-Chrissi Amoudia 2006Dadurch konnte sie vielen Rückkehrern, die in Deutschland gearbeitet hatten, auf Thassos helfen, sich mit der Bürokratie auseinanderzusetzen, z. B. bei der Rente zu helfen. Sprachbarrieren überbrücken und Ehestreitigkeiten schlichten.

Thassos-PoppyThassos-Kastro Kosta

Theresa war ein wundervoller Mensch, sturr wie eine Mauleselin, ein Herz so groß wie die Welt, tierlieb, offen für alles Schöne der Welt und eine wunderbare Freundin.

Thassos-Poppies Garden

Theresa verstarb Ende Juli diesen Jahres und ich werde sie nie vergessen, ich liebe sie wie unser Fischer, nur ein wenig anders.

ThassosPefkospilia

Man könnte fast sagen, dass Theresa dachte: „Ich bin als Griechin geboren“ (Worte von Melina Mercouri) und das stimmt. Ich habe die beiden Frauen immer verglichen, sie waren sich sehr ähnlich.

Thassos-Pefkari

Thassos-Pefkari (2)GUTE REISE THERESA

Καλό ταξίδι
Thassos-Limenas

Thassos-Skala Marion

Thassos-Maries

Thassos-Love

Thassos-Stormy day LimenariaNIKOS PLOMARITIS

(O Plomaritis Nikos wurde auf Thassos geboren.  Seit 1981 lebt er dauerhaft lebt in Basel, Schweiz.
Er arbeitet als freier Mitarbeiter, ist spezialisiert auf mittelalterliche Gebäudeinstandhaltung und designt ökologischen Farben.
Er begann das Schreiben mit 12 Jahren) Ein sehr interessanter Dichter – wie ich finde

~

DER MARSCH

 

Ich wanderte ein halbes Jahrhundert
und noch mehr Jahre
bis ich an der Mündung
deiner Quelle gelangte,
~

der schwimmende Stern ein Zeichen
in deinen stillen Gewässern
und die himmlische Welt, die
sich in dir wiederspiegelt
den Kurs deines Blicks folgend.
~
Die Grille versteckt im Schatten eines Oleanders
besingt monoton
den Widerhall deiner Liebe.
~

Und Eros, magisch angezogen, wandelte die Pfeile in Flöten um,
das immerwährende Begehren zu besingen.

Thassos-Limenaria

Thassos-Kazaviti
Thassos-Kathedral
Thassos-Karnagio
Thassos-Grand Beach
Thassos-Flowers
Thassos-Flag Greece

Thassos-Nature

Thassos-Limenas
Thassos-Limenas
Thassos-Limenas

1 reply »

  1. Liebe Theresa!
    Mein Herz weint, weil Du nicht mehr da bist. Auch ich liebe dich und bin sehr traurig. Aber ich bin stolz, dass ich Eure Geschichte, die Ariane hier auf eine ganz bezaubernde Weise aufgeschrieben hat, auch von Dir erzählt bekommen habe. Das hat mich seinerzeit ge- und nachhaltig berührt. Bei und mit euch habe ich die schönsten Urlaube meines Lebens verbracht. Die Prilblumen und Barbamamas werde ich niemals vergessen. Bei euch bin ich erwachsen geworden, mit euch hatte ich so viel Spaß, tolle Gespräche und dafür, dass ich Euch kennenlernen durfte, bin ich stolz und dankbar. Eure große Liebe, Eure Achtung voreinander und Eure Wahrhaftigkeit werden stets ein unerreichbares Vorbild für mich sein.

    Den Fischer habe ich bei seinem letzten Ausflug nach Tripiti begleitet. Wir haben Baby-Octopus mit dem Haken gefischt und sie vor lauter Mitleid wieder ins Meer zurückgeworfen. Dieser Nachmittag hat für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Mit Theresa habe ich immer auf der Terrasse gequalmt. Und gequatscht. Vieles, was ich über das Leben weiß, weiß ich, weil ich der rauchenden Frau gut zugehört habe. Dafür werde ich Dir ewig dankbar sein, liebe Theresa. Und obwohl ich seit 1 1/2 Jahren nicht mehr rauche, gehe ich jetzt raus in die Nacht, rauche eine Zigarette, schaue in den Himmel und weine um dich.

    Sehr herzlich und traurig, Silke

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s